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07.02.2012 - 13:13 UHR  |   Lausitz

Aufräumen und aufwischen im Amtsgericht Weißwasser - Wasserschaden nach Brand noch nicht bezifferbar


Nach dem Brand im Dachgeschoss des Amtsgerichtes Weißwasser ist nun vor allem Trocknen angesagt. Rund 3.000 Liter Wasser hatte die Feuerwehr in das Gebäude gepumpt. Während der Brandschaden mit 5.000 Euro beziffert wird, dürfte der Wasserschaden um ein Vielfaches höher sein.

Das Löschwasser lief bis ins Erdgeschoss, direkt in einen Raum, wo Akten für das Betreuungsgericht lagerten. Sie konnten noch rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. Wasser sei inzwischen in Decken und Wände eingezogen, sagte Amtsgerichtsdirektor Martin Hinrichs Radio Lausitz. Lüfter und Trockner sollen aufgestellt werden. Bis gestern kurz vor Mitternacht war ein kleiner Teil des Löschwassers mit einem Spezialgerät abgesaugt worden. Der Schwelbrand war bei Umbauarbeiten in einer Zwischendecke ausgebrochen – und zwar in einer mit Bauschutt, Stroh und Dachpappe gefüllten Kassette. Mitarbeiter einer Baufirma sägten die aus dem Kasten herausragenden Rohre ab, dabei kam es offenbar zum Funkenflug. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Der Dienstbetrieb ist allerdings nicht eingeschränkt. Die Verhandlungen laufen planmäßig. Für Donnerstag ist eine Bauberatung angesagt. Dort sollen Schritte zur Schadensbehebung festgelegt werden.


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