1.000 Jahre Oberlausitzer Geschichte
Kriege, Friedensschlüsse und Bündnisse - die Oberlausitz ist reich an historischen Ereignissen. Einige sollen nun schlaglichtartig beleuchtet werden. Dafür stehen knapp eineinhalb Millionen Euro bereit. Ein entsprechendes Programm wurde offiziell bestätigt.
In Ausstellungen sollen Wendepunkte in der tausendjährigen Geschichte verständlich und kurzweilig dargestellt werden, z.B. der „Friede von Bautzen“ von 1018, die Gründung des Sechsstädtebundes 1346 und das Gefecht am Bober 1813. Archäologische Funde aus dieser Zeit stehen im Fokus. Das Projekt wird gemeinsam mit Polen umgesetzt. Denn das damalige Markgraftum Oberlausitz erstreckte sich auch jenseits der Neiße.
Partner auf deutscher Seite ist das Sächsische Landesamt für Archäologie. Es gehe darum, einen umfassenden Blick auf das gemeinsame Kulturerbe in der Oberlausitz beiderseits der Neiße zu eröffnen, sagte Landesarchäologin Regina Smolnik.