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100 Tage im Amt: Hoyerswerdaer OB ärgert sich über „schwarze Löcher“

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 Der Hoyerswerdaer Oberbürgermeister Torsten Ruban-Zeh ist heute 100 Tage im Amt.  Den Spaß an der Arbeit hat der 57-Jährige noch nicht verloren. „Ich bin es gewohnt zu führen, Entscheidungen zu treffen und mit Menschen umzugehen“, so Ruban-Zeh im Interview mit unserem Sender. Vor der Wahl leitete er als Geschäftsführer den AWO-Kreisverband Lausitz.

Den Einschränkungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie kann er auch eine gute Seite abgewinnen. „Viele gesellschaftliche Aufgaben fallen derzeit weg.  Damit kann ich mich auf die Themen Strukturwandel und Personalentwicklung konzentrieren.“ Er zählt  Projekte auf, die er in seiner Amtszeit umsetzen will. Dazu gehören z.B. der Aufbau einer Energieleitzentrale, die Etablierung eines Forschungszentrums mit Ausstrahlungskraft auf die Region  und die Erweiterung des Lausitzbades. 

Was ihn ärgert, ist der Umgang einiger Ministerien in Dresden mit den Zuarbeiten  aus Hoyerswerda. Er vermisst eine Reaktion darauf, eine Antwort „ja ist angekommen, ist brauchbar oder nicht“. Ruban-Zeh wird den Eindruck nicht los, dass seine Themen mitunter „in einem schwarzen Loch verschwinden“. Die Idee für ein Forschungszentrum in Hoyerswerda will er nicht schriftlich einreichen. „Da fahre ich persönlich nach Dresden und will auch mit einer Antwort wieder nach Hause fahren.“

Audio:

Reporter Knut-Michael Kunoth im Interview mit Torsten Ruban-Zeh