100 zusätzliche Plätze für Asylbewerber in Niesky
Das Asylbewerberheim in Niesky soll erweitert werden. Der Landkreis will zu den bestehenden 96 Plätzen weitere 100 schaffen, kündigte heute Oberbürgermeisterin Kathrin Uhlemann an. „Das Heim soll durch Container ergänzt werden.“
Der Landkreis verweist auf sein Unterkunftskonzept. Die konkreten Pläne will Ordnungsamtsleiter Falk Werner Orgus am kommenden Montag im Stadtrat vorstellen. Eine Zustimmung braucht er nicht. Das Gelände gehört dem Landkreis. Oberbürgermeisterin Kathrin Uhlemann wünscht sich aber, dass Flüchtlinge nach Niesky kommen, die auch integrierbar seien, am besten Familien.
Lieber wäre der Oberbürgermeisterin eine dezentrale Unterbringung, also in Wohnungen im Stadtgebiet. Aber das sei angesichts eines Leerstands von nur drei Prozent nicht möglich.
Uhlemann schaut ins Nieskyer Umland. Über zehn Kommunen hätten signalisiert, dass sie keine weiteren Plätze schaffen könnten. So bleibt offenbar nur Niesky.