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1.300 Schwerbehinderte in der Oberlausitz suchen einen Job

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Die kalte Jahreszeit hat sich bislang nicht auf den Arbeitsmarkt in der Oberlausitz ausgewirkt. Auf dem Bau und anderen saisonabhängigen Unternehmen ist noch gut zu tun. So hat sich die Zahl der Arbeitslosen in diesem Monat nur geringfügig erhöht – um 50 auf rund 19.400.  Ein Problem ist aber weiterhin das West-Ost-Gefälle im Arbeitsagenturbezirk Bautzen.  Während in Radeberg und Kamenz mit 3,6 bzw. 3,9 Prozent nahezu Vollbeschäftigung herrscht, bleibt Görlitz Sorgenkind mit einer Arbeitslosenquote von 11,6 Prozent.Und noch ein Problem: Menschen mit Handicap in der Oberlausitz haben es weiter schwer, Arbeit zu finden. Aktuell suchen rund 1.300 Schwerbehinderte einen Job. Das ist jeder 15. Arbeitslose im Agenturbereich Bautzen.

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Reporter Knut-Michael Kunoth