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1,4 Mio Euro von säumigen Vätern und Müttern im Kreis Görlitz eingetrieben

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Das Jugendamt des Kreises Görlitz hat  im vergangenen Jahr rund 1,4 Millionen Euro Unterhaltsvorschuss von säumigen Vätern und auch Müttern eingetrieben. Das sind 140.000 Euro mehr als im Jahr zuvor. Dennoch sank die sogenannte Rückholquote von 21 auf 13 Prozent. Grund sind geänderte gesetzliche Vorgaben. Sie traten Mitte 2017 in Kraft. Dadurch sei eine Antragsflut ausgelöst worden, sagte mir Kreissprecherin Julia Bjar. Die Zahl der Anträge auf Unterhalt stieg auf über 4.300.  Sie hat sich damit nahezug  verdoppelt. Das Team der Unterhaltsvorschusseintreiber im Görlitzer Landratsamt spürt täglich schwarzen Schafen nach. Sie sind in sozialen Netzwerken unterwegs und halten Kontakt zu Ämtern in den Nachbarländern, besonders in Österreich und der Schweiz.