15 Prozent mehr Kriminalität in der Neißeregion
Diebstähle und Einbrüche – die Kriminalität entlang der polnischen und tschechischen Grenze hat im vergangenen Jahr deutlich zugenommen. So wurden in der Neißeregion fast 15 Prozent mehr Straftaten aktenkundig. Zu Tschechien waren es über sieben Prozent. Das geht aus der gestern von Innenminister Armin Schuster vorgestellten Kriminalitätsstatistik hervor.
Wie sieht es bei den sogenannten Rohheitsdelikten aus? :
Deutlich mehr Straftaten auch in diesem Bereich in Sachsen! So wurden bei Raub, räuberischer Erpressung und räuberischen Angriffen auf Kraftfahrer rund 400 Fälle mehr angezeigt. Das entspricht einem Anstieg von über 27 Prozent. Außerdem wurden 15 Prozent mehr gefährliche und schwere Körperverletzungen verzeichnet. Das sind fast 900 Fälle mehr.
Auch die Staatsschutz-Abteilungen der Polizei hatte mehr zu tun. Die Hasskriminalität nahm um 23 Prozent zu. Dabei ging es vor allem um fremdenfeindliche Taten. Sie hätten überwiegend rechtsmotivierten Hintergrund.