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16 ehemalige Tagebaue im Lausitzer Seenland geflutet

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Die Lausitzer Seenlandschaft hat Gestalt angenommen. 16 ehemalige Tagebaue sind schon geflutet. Das entspricht 85 Prozent der erforderlichen Wassermengen. Einige Jahre wird es noch dauern, bis alle Seen gefüllt sind. Tagebausanierer LMBV wünscht sich möglichst viele regenreiche Monate. Dann können die Schieber an Neiße, Spree und Schwarzer Elster gezogen und Wasser in die Seen geleitet werden. Wie viel Kubikmeter aus den Flüssen abgezapft wird, entscheiden die Mitarbeiter der Flutungszentrale in Senftenberg. Zunächst muss der Wasserbedarf für die LEAG-Kraftwerke und die Fischereiwirtschaft gesichert werden. Ohne das Wasser aus den Flüssen würde es 80 bis 100 Jahre dauern, bis ein Tagebau durch Grundwasser und Regen gefüllt wäre.

Audio:

Reporter Knut-Michael Kunoth im Gespräch mit Uwe Steinhuber, Sprecher der LMBV