18. Neiße-Film-Festival beendet

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Im Dreiländereck ist am Abend das 18. Neiße-Film-Festival zu Ende gegangen. Von Donnerstag an wurden an über 60 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme gezeigt.

Die Streifen liefen in 22 Spielstätten an 14 Orten in der Oberlausitz, Polen und Tschechien. Im Wettbewerb kämpften ausgewählte Produktionen um die begehrten “Neiße-Fische”. Der mit 10.000 Euro dotierte „Drei-Länder-Filmpreis“ für den besten Spielfilm ging in diesem Jahr an den tschechisch-slowakischen Beitrag „Die Diener“ von Ivan Ostrochovsky.

Den Preis für die beste darstellerische Leistung erhielt Sara Fazilat für ihre Performance in "Nico" von Eline Gehring. Für das beste Bühnenbild wurde Vladimír Hruška  für seine Arbeit an "Havel" von Slávek Horák ausgezeichnet. Der Neiße-Fisch für das beste Drehbuch ging an Lars Hubrich und Regisseur Marcus Lenz für den deutschen Beitrag "Rivale".

Eröffnet wurde das Neiße Filmfestival in diesem Jahr mit einer Deutschland-Premiere. Im Kronenkino Zittau wurde „Je suis Karl“ von Christian Schwochow gezeigt. Eine junge Frau, deren Familie Opfer eines Anschlags wurde, verliebt sich in den Anführer einer extremen Gruppe.

Alle weiteren Informationen zu den Ehrungen und Filmen finden Sie unter www.neissefilmfestival.net