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21 Tuberkulosefälle in der Oberlausitz

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Tuber­ku­lose kann in Sachsen auch künftig nicht von der Liste der gefähr­li­chen Infek­ti­ons­krank­heiten gestri­chen werden. Im vergan­genen Jahr erkrankten rüber 200 Menschen im Freistaat an TBC – und damit etwa genau so viele wie im Jahr zuvor. Wie sieht die Situa­tion in der Oberlau­sitz aus?

Im Kreis Bautzen wurden im vergan­genen Jahr 16 TBC-Fälle bekannt. Im Nachbar­kreis Görlitz war ein Toter zu beklagen. Insge­samt erkrankten dort fünf Menschen – zwei Deutsche und drei Patienten aus Äthio­pien, Georgien und Indien.

Ein Problem bei der Behand­lung der Krank­heit: Es gibt TBC-Erreger, die mit herkömm­li­chen Medika­menten nicht mehr besiegt werden können. Tuber­ku­lose wird über Tröpf­chen in der Atemluft übertragen. Erkrankte leiden beispiels­weise unter Kraft­lo­sig­keit, Nacht­schweiß, Gewichts­ab­nahme und andau­erndem Husten.