„2G“ beim Einkauf in brandenburgischer Lausitz fällt
Einkaufen in der brandenburgischen Lausitz ist ab morgen wieder auch für Ungeimpfte möglich. Die Landesregierung in Potsdam hat heute den Wegfall der 2G-Regel für den gesamten Handel beschlossen. Stattdessen gilt wie in allen Orten mit Publikumsverkehr fortan eine Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske.
Zudem soll die nächtliche Ausgangsbeschränkung für Ungeimpfte in Hotspot-Regionen mit einer 7-Tage-Inzidenz über 750 fallen. Dieser hohe Wert herrscht aktuell in allen Brandenburger Landkreisen und kreisfreien Städten. Die Erhebung von Kontaktdaten etwa in der Gastronomie soll ausgesetzt werden. Für Sport im Freien soll die 3G-Regel herrschen, also Zugang für Geimpfte, Genesene oder tagesaktuell negativ Getestete.
Die 2G-plus-Regel in Gaststätten bleibt dagegen bestehen - sie schreibt einen zusätzlichen negativen Test oder eine Booster-Impfung vor. „Noch ist nicht die Zeit für große Öffnungsschritte“, sagte Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) dazu. In Gaststätten würden beim Essen und Trinken keine Masken getragen. „Und wir wissen, dass die Omikron-Variante des Coronavirus deutlich ansteckender ist.“
Weitere Beratungen zu den Corona-Beschränkungen werde es bei der nächsten Bund-Länder-Konferenz am 16. März geben. (dpa)