• Foto: Tino Plunert

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31 Migranten im Melonen-Laster entdeckt

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Auf der A17 bei Breitenau hat der Zoll bei einer Kontrolle 31 Männer unterschiedlciher Herkunft in einem Kühllaster entdeckt. Nach Informationen unseres Reporters mussten die Männer auf Melonen liegen bei etwa 7 bis 10 Grad Celsius im Auflieger. Wie lange sie schon unterwegs waren und wohin die Reise gehen sollte, ist aktuell noch unklar.

Die Staatsanwaltschaft Dresden und die Bundespolizeiinspektion Berggießhübel führen ein Verfahren gegen den 57-jährigen türkischen Fahrer wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern. Es wurde Haftbefehl  gegen ihn erlassen. Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, in Ungarn 31 Männer im Alter zwischen 18 und 47 Jahren in einem Kühllaster versteckt und nach Deutschland gebracht zu haben. Es handelt sich um türkische (24), syrische (3), iranische (3) und irakische (1) Staatsangehörige. 

Es passiert immer wieder, dass Migranten in LKW bzw. Transportern eingeschleust werden. Erst am Dienstag hatten die Beamten der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel auf der A17 eine sechsköpfige irakische Familie festgestellt. Sie sollte durch den türkischen Fahrer nach Zahlung einer Geldsumme nach Deutschland gebracht werden.

Mitte Juni alarmierte ein LKW-Fahrer auf der A4 bei Nossen die Polizei, weil Klopfgeräusche aus seinem Auflieger kamen. Im Anhänger entdeckten die Beamten fünf junge Afghanen zwischen 15 und 20 Jahren.