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32 Millionen Euro für Sanierung von Wismut-Altstandorten

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In den letzten beiden Jahren sind in 32 Millionen Euro in die Sanierung von Hinterlassenschaften aus dem früheren Uranbergbau in Sachsen geflossen. Landesweit wurden 90 Projekte vorangetrieben, hieß es von der Wismut am Montag in Chemnitz. Der Schwerpunkt lag im Erzgebirgskreis, dort entfielen fast 80 Prozent der Ausgaben. Zu den Projekten zählten etwa umfangreiche Arbeiten an Grubenbauen im ehemaligen Revier Juni in Breitenbrunn sowie der Start der Sanierung der Halde „Am Knochen“ in Raschau-Markersbach.

Bei den Altstandorten handelt es sich um Relikte aus den frühen Jahren des Uranbergbaus und der Uranerzaufbereitung nach dem Zweiten Weltkrieg. Sie fallen nicht unter den regulären Sanierungsauftrag der bundeseigenen Wismut. Allerdings hatte der Freistaat Sachsen 2003 mit dem Bund ein Verwaltungsabkommen geschlossen, um Gefahren, die von diesen Relikten ausgehen, bis 2035 zu beseitigen. Den Angaben zufolge stehen dafür insgesamt 445 Millionen Euro zur Verfügung.

Auch dieses Jahr sind die Sanierungsarbeiten fortgesetzt worden. Dabei geht es etwa um die Sanierung von Betriebsflächen und Halden Uranus I-III in Annaberg-Buchholz, die Sanierung eines Altarms der Zwickauer Mulde sowie Arbeiten am Glück-Auf-Stolln in Johanngeorgenstadt. (dpa)