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35 rechtsextremistische Vorfälle an Unis und Hochschulen in Sachsen

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Bei Polizei und Verfassungsschutz sind  im vergangenen Jahr insgesamt 35 rechtsextreme Vorfälle an Universitäten und Hochschulen in Sachsen aktenkundig geworden. Das geht aus einer Antwort des Innenministeriums auf eine Anfrage der Landtagsabgeordneten der Linke, Kerstin Köditz.

Betroffen waren die Unis in Dresden, Chemnitz und Leipzig sowie in einem Fall die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden. Das Spektrum der Taten reichte von ausländerfeindlichen Aushängen, rechten Parolen und Graffitis bis zu Aufrufen aus dem rechtsextremen Milieu zur Störung von Vorlesungen.

Die TU Dresden hat inzwischen reagiert. Dort wird ein Handlungskonzept gegen die Einflussnahme Rechtsextremer erarbeitet.