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360 Einwände gegen Müllofen in Jänschwalde

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Gegen die geplante Müllverbrennungsanlage in Jänschwalde sind 360 Einwände eingegangen. Das teilte heute das Aktionsbündnis  „Contra MVA“ mit. Viele Menschen lehnen das Vorhaben ab. Die Anlage sei klimaschädlich und kontakariere die Kreislaufwirtschaft, so  Heide Schinowsky vom Bündnis.

Nach Einschätzung der Deutschen Umwelthilfe  will Kraftwerksbetreiber LEAG in  Jänschwalde einen der größten Müllöfen in Deutschland errichten. Die Anlage sei überdimensioniert. Befürchtet werden Müllimporte. Zudem würden Schadstoffe freigesetzt. Vorwurf: Die im Antrag  beschriebene Anlagentechnik entspreche nicht  vollständig den Anforderungen des EU-Umweltrechts.

Die LEAG als Betreiberin will im Sommer kommenden Jahres eine endgültige Entscheidung treffen. Sie hält die Kritik für unbegründet. Die Zusatzbelastungen seien als irrelevant eingestuft worden, sagte uns  Leag-Sprecherin Kathi Gerstner.