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600 Bäume an Talsperre Bautzen werden gefällt

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Ein ganzer Pappelwald an der Talsperre Bautzen kommt weg. 600 Bäume werden am Westufer zwischen Neumalsitz und Petzberg gefällt. Die Pappeln sind überaltert und können bei Sturm umstürzen, so die Begründung der Landestalsperrenverwaltung. Der linienförmige Wald wurde zwischen 1968 und 77 angelegt.

An den Ufern der Bautzener Talsperre sollen Bäume gepflanzt werden, die dem Klimawandel standhalten. Ökologischer Waldumbau, nennen es die Forstexperten. Auf den Lichtungen konnten sich schon Laubbäume wie Feldahorn, Stieleiche und Ulme ausbreiten, aber auch Obstbäume und Wildsträucher. Einzelne starke Bäume bleiben für Brutvögel stehen.