A4-Ausbau zwischen Dresden und Görlitz vor dem Aus
Der sechsspurige Ausbau der A4 zwischen Dresden-Nord und Görlitz steht offenbar vor dem Aus. Demnach habe eine Verkehrsinitiative von Bund und Land ergeben, dass für den Ausbau östlich von Dresden kein Bedarf mehr bestehe. Das berichtet die Sächsische Zeitung.
Demnach habe Bundesverkehrsminister Volker Wissing die Bundesregierung bereits im Oktober darüber informiert, dass der Ausbau nicht realisiert werden könne. Dabei soll er sich auf Ergebnisse einer Verkehrsprüfung berufen haben. Die durch das mit der Planung beauftragte Unternehmen DEGES erhobenen Daten seien dem Freistaat aber bislang nicht übermittelt worden, heißt es aus dem sächsischen Verkehrsministerium. Der Bund sei nachdrücklich aufgefordert wurden, die Ergebnisse zu übermitteln. Bislang ergebnislos.
Bereits 2019 hatten Bund und Land grünes Licht für den Ausbau der A4 gegeben. Geplant war zunächst der Ausbau der Randstreifen zu Fahrspuren. Langfristig war der Bau von zwei zusätzlichen Fahrspuren auf jeder Seite zwischen dem Dreieck Dresden-Nord und Görlitz vorgesehen.