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Abfallbilanz im Kreis Görlitz: Restmüll in Biotonnen

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Im Kreis Görlitz landet weniger Müll in der Tonne. Im vergangenen Jahr waren es 341 Kilogramm pro Einwohner. Damit lag der Landkreis mit mehr als 50 Kilo unter dem sächsischen Durchschnitt. Das geht aus einer Bilanz des Landratsamtes hervor. Mit dem Mülltrennen nimmt es aber nicht jeder so genau. 

So wird  Biomüll häufig in die schwarze Tonne geworfen. Das hat die Bilanz gedrückt. 91 Kilogramm Bioabfälle kamen – statistisch betrachtet – auf jeden Einwohner. Das sind sechs Kilo weniger als 2022. Und das, obwohl die Zahl der ausgegebenen Biotonnen – mit rund 40.000 – so hoch wie nie ist. Noch etwas ärgert die Abfallexperten: Sie mussten im vergangenen Jahr fast acht Tonnen illegalen Müll beräumen. Das hat mehr als 5.000 Euro gekostet.