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Absatzrekord für Leag-Wasserwerk Schwarze Pumpe

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Das Leag-Wasserwerk Schwarze Pumpe läuft auf Hochtouren. Die Hitzeperiode hat den Wasserabsatz nach oben schnellen lassen. Rekorde wurden gebrochen. 25.000 Kubikmeter Wasser strömten in der vergangenen Woche pro Tag durch die Rohrleitungen in  Richtung Spremberg, Senftenberg, Weißwasser, Kamenz und Hoyerswerda. Das entspreche dem   Spitzenbedarf von Cottbus, so Leag-Geotechniker Ingolf Arnold.  Der Industriepark Schwarze Pumpe erhielt bis zu 110.000 Kubikmeter pro Tag.

Grubenwasser für die Spree

Die Leag hebt täglich rund eine Million Kubikmeter Wasser, um eine problemlose Kohleförderung in den vier Lausitzer Tagebauen zu ermöglichen. Ein Großteil wird in die Spree geleitet.  So sind es derzeit 55 Prozent im Bereich Spremberg und   über 60 Prozent beim Eintritt in den Spreewald.

„Flutungsplan für Cottbuser Ostsee nicht in Gefahr“

Trotz der anhaltenden Trockenheit, die aktuell eine weitere Flutung des Cottbuser Ostsees verbietet (er entsteht im ehemaligen Tagebau Cottbus-Nord), sei der Flutungsplan für Brandenburgs künftig größten künstlichen See nicht in Gefahr, betont Ingolf Arnold: „Wir haben 100 Wetterszenarien durchgerechnet, darin auch enthalten Szenarien, in denen monatelang und sogar über 1 bis 2 Jahre hinweg überhaupt kein Spreewasser zur Flutung zur Verfügung steht, ebenso Situationen wie 2010 und 2013 mit extrem hohem Wasserangebot. Deshalb haben wir als durchschnittliche Flutungsdauer vier bis sechs Jahre angegeben und sind optimistisch, dass sich im Jahr 2025 der Cottbuser Ostsee in seiner ganzen Größe zeigen wird“.