Abschleppseil wird Angeklagten in Zittau zum Verhängnis
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Ein Abschleppseil ist einem Angeklagten gestern in einem Prozess in Zittau zum Verhängnis geworden. Auf dem Gewebe wurde der genetische Fingerabdruck des Mannes gefunden. Das Seil war für einen Autodiebstahl in Eibau benutzt worden. Der Zittauer Amtsrichter verurteilte den Polen zu einem Jahr auf Bewährung.
Der Angeklagte braucht nicht mehr zurück in den Knast. Der Untersuchungshaftbefehl wurde aufgehoben. Doch Freude wollte bei ihm nicht aufkommen. Er fühlt sich unschuldig. Ich habe nichts mit dem Diebstahl zu tun, beteuerte er. Und die genetische Spur auf dem Abschleppseil? Das Seil habe er einem Bekannten geliehen. Der Richter glaubte ihm nicht – auch wegen seiner Vorstrafen.
Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.