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Abschussgenehmigung für Problemwolf aus Oberlausitz abgelaufen

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Der Problemwolf aus dem Grenzgebiet zwischen den Landkreisen Bautzen und Görlitz ist bislang nicht abgeschossen worden. Das bestätigte uns das Landratsamt Bautzen. Der Wolf habe nicht entnommen werden können. Er sei nicht wieder aufgetaucht. 

Nun hat der Problemwolf aus der Oberlausitz Lebenszeit gewonnen. Denn die Abschussgenehmigung galt nur bis Ende November.  Um ihn wieder ins Visier nehmen zu dürfen, muss das Amt die aktuelle Lage beurteilen, also ob der Wolf wieder Schafe reißt.   Auf sein Konto soll eine Vielzahl von Nutztieren gehen. Der Problemwolf stammt vermutlich aus  dem Rudel Königshainer Berge.

Nach Angaben des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie gab es in Sachsen bisher zwei „Entnahmen“ von Wölfen - 2008 und 2018. Im Januar 2017 scheiterte eine solche, weil das Tier nicht mehr auffindbar war. Im Oktober 2017 wurde ein Abschuss nach Widerspruch und Klage ausgesetzt. 2023 sah die Fachstelle Wolf im Landesamt die Voraussetzungen im Landkreis Bautzen in zwei Fällen erfüllt. Die Umsetzung gelang nicht, ebenso wie eine weiterer genehmigter Abschuss in diesem Jahr.