• Jan Otto, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Ostsachsen, fordert ein von Accumotive ein Bekenntnis zum Standort Kamenz.

Accumotive Kamenz - IG Metall fordert Zukunftsvertag

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Die Accumotive Kamenz hat ihre Kompetenz bei der Batterieherstellung bewiesen. Es fehle aber noch eine Perspektive für den Standort,  eine Zusage für die Kernkompetenz in der Batteriefertigung und darüber hinaus, bemängelt der IG Metall Ostsachsenchef Jan Otto. Die Gewerkschaft will eine Zukunftsvereinbarung.

Die IG Metall hat zwei Forderung. Sie verlangt zum einen von Accumotive ein Bekenntnis zum Standort Kamenz,  auch in puncto Forschung und Entwicklung.  Zum anderen geht es um die Leiharbeiterquote. Sie soll zugunsten der Stammbeschäftigten verringert werden. Das heißt, Zeitarbeitskräfte sollen einen festen Vertrag von Accumotive bekommen. Otto schätzt, dass über 60 Prozent der Beschäftigten Leiharbeiter sind. 

Wir haben beim Konzern nachgefragt.  Eine Sprecherin wollte uns keine konkrete Zahl nennen. Sie verteidigte aber den Einsatz. Damit sei es möglich, durch die flexible Reaktion, etwa auf Marktschwankungen, die Stammbelegschaft im Unternehmen zu halten.

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Jan Otto, Erster Bevollmächtigter der IG Metall für Ostsachsen