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Abraumbrücke, adé!

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Eine Ära im Lausitzer Revier geht zu Ende. Die Stunden für die Abraumförderbrücke F60 in Jänschwalde sind gezählt. Sie wird morgen (05.2.) gesprengt..   Nach über 45 Jahren Dienst endet damit dort die Ära der Braunkohleförderung.  Rund  3,5 Milliarden Kubikmeter  wurden von dem stählernen Koloss bewegt. So konnten etwa  14 Millionen Tonnen Braunkohle pro Jahr  freigelegt werden.  „Bereits Mitte Dezember wurden zwei Bagger vom Typ Es 3750, sowie eine an der F60 angeschlossene Zubringerbrücke gesprengt“, so Tagebau- und Kraftwerksbetreiber Leag.

Nun bricht ein neues Zeitalter an -  die Ära der  „Gigawatt Factory“.  Mit Wind- und Solarparks sowie dem  Heinersbrücker, Jänschwalder und Taubendorfer See soll die Region zwischen Cottbus und Forst zum Vorzeigemodell für die grüne Transformation werden. 

Die Sprengung morgen kann Live im Internet verfolgt werden, und zwar ab 10.45 Uhr.  Um 11 Uhr drückt der Sprengmeister auf den roten Knopf.