• Diese 500-Kilo-Bombe wurde vor knapp einer Woche gesprengt. Fensterscheiben gingen zu Bruch, Fassaden wurden beschädigt. Foto: Archiv

    Diese 500-Kilo-Bombe wurde vor knapp einer Woche gesprengt. Fensterscheiben gingen zu Bruch, Fassaden wurden beschädigt. Foto: Archiv

Ärger nach Bombensprengung in Ruhland

Zuletzt aktualisiert:

Knapp eine Woche nach der Sprengung einer Weltkriegsbombe in Ruhland ist der Ärger groß. Bei der Stadtverwaltung häufen sich die Schadensmeldungen von Hauseigentümern. Einige werden Reparatur und Instandsetzung möglicherweise aus der eigenen Kasse zahlen.

Die Eigentümer eines der Gebäude im Bahnhofsumfeld haben keine Gebäudeversicherung und damit schlechte Karten. Aber auch wer versichert ist, muss auf die Kulanz seiner Versicherung hoffen. Denn Schäden aus Kriegen, zu dem auch die spätere Detonation einer Bombe gehöre, seien bei Wohngebäudeversicherungen ausgeschlossen, meint der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft und verweist auf seine Musterbedingungen.

Allerdings seien die Versicherer nicht daran gebunden. In der Vergangenheit hätten sie solche Schäden immer übernommen.