AfD-Bewerber gewinnt erste Runde der Görlitzer OB-Wahl
Bei der Oberbürgermeisterwahl in Görlitz ist der AfD-Kandidat Sebastian Wippel als Favorit hervorgegangen. Für ihn stimmten 36,4 Prozent. CDU-Bewerber Octavian Ursu erhielt 30,3 Prozent. Franziska Schubert, die für Bündnis 90/ Die Grünen angetreten ist, folgt mit 27,9 Prozent. Auf nur 5,5 Prozent kam die Bewerberin der Linkspartei, Jana Lübeck. Damit geht die OB-Wahl in Görlitz in die zweite Runde. Stichwahl ist am 16. Juni. Die Wahlbeteiligung lag bei 58,6 Prozent.Stimmen zur Kreistagswahl ausgezähltDie AfD zieht als stärkste Kraft in den Kreistag Bautzen ein. Sie erhielt 29,4 Prozent der Stimmen – dicht gefolgt von der CDU mit 29,1 Prozent. Die Linke erreichte 10,1 Prozent. Freie Wähler kommen auf 10 Prozent, die SPD auf 8,4 und die FDP auf 6,1 Prozent. Die größten Stimmenverluste haben vor allem CDU mit rund 15 und die Linke mit sieben Prozent. Die Sitzverteilung: Je 29 für AfD und CDU, je 10 für Linke und Freie Wähler, 8 für die SPD. Die FDP konnte sich 6 Plätze im Kreistag sichern, die Grünen 5. Die Stimmen zur Kreistagswahl Görlitz sind ausgezählt. Platz eins belegt die AfD mit 29,1 Prozent – gefolgt von der CDU 25,5 Prozent und den Freien Wählern mit 12.7 Prozent.Die Linke kommt auf 9,1, Grüne auf 6,2 und SPD auf 5 Prozent.
AfD zieht als stärkste Kraft in Görlitz, Hoyerswerda, Zittau und Niesky einSo fiel die Wahl für den Stadtrat Görlitz aus: AfD (30,8 Prozent = 13 Sitze), CDU (22 Prozent = 9 Sitze), "Bürger für Görlitz" (17,5 Prozent = 7 Sitze), Linke (8,5 Prozent = 3 Sitze), Grüne (7,6 Prozent = 3 Sitze), "Motor Görlitz" (5,7 Prozent = 2 Sitze, SPD (1 Sitz). Nicht mehr im Stadtrat: Verein "Zur Sache", FDP, NPD.In Zittau erhielt die AfD 23,7 Prozent (7 Sitze), „Zittau kann mehr“ 18,7 Prozent (5) und die CDU 14,3 Prozent (4). Die weitere Verteilung im Stadtrat: Linke 10,8 Prozent (3), FUW 10,1 Prozent (3), FBZ 8,3 Prozent (2), Grüne (1 Sitz), FDP (1 Sitz)Das Ergebnis für Hoyerswerda: AfD 26,4 Prozent (8), CDU 20,6 (7) und Linke 17,2 Prozent (5). Die weitere Verteilung: FW StadtZukunft (3 Sitze), Aktives Hoyerswerda (2 Sitze), Grüne (1 Sitz), SPD (4 Sitze). Niesky: AfD 27,5 Prozent, Bürgerbewegung Niesky (21,1 Prozent), CDU (20,6 Prozent), Linke (12,8 Prozent), SPD (8,8 Prozent), FDP (4,6 Prozent), KJIK (4,5 Prozent).Wahlsieg für die AfD in Königsbrück. Die Partei zieht mit 28,9 Prozent in den Stadtrat ein. Sie ist damit stärkste Kraft. Die CDU kommt auf 25,5 Prozent.Auch in Bischofswerda ist die AfD Sieger. Sie bekommt 23,2 Prozent, dicht gefolgt von der CDU mit 22,4 Prozent. Die "Bürger für Bischofswerda" stehen auf Platz drei mit 17,8 Prozent, knapp dahinter die Linke mit 17,5 Prozent. Die FDP schafft den Einzug ins Stadtparlament mit 11,9 Prozent.Zweitstärkste Kraft wird die AfD im Kamenzer Stadtrat mit 20,8 Prozent - gleich hinter der Vereinigung "Kamenz und Ortsteile", die auf 21,5 Prozent kommt. Die CDU erreicht 18 Prozent, die Linke 15,5 Prozent. Beide büßen jeweils über neun Prozent ein - im Vergleich zur letzten Wahl. Stimmenverluste für CDU, Linke und SPD im Bautzener Stadtrat. Dagegen kommt die AfD auf 23,2 Prozent. Sie liegt knapp hinter der Union. Die CDU erreicht 24,4 Prozent. Jeder fünfte Wähler gab den "Bürgerbündnis Bautzen" seine Stimme (20 Prozent). Die Linke erhielt 11,1 Prozent, die FDP 8,6 Prozent, Gründe 6,6 Prozent und SPD 6,2 Prozent.
In Löbau wurden CDU und Linke vom Wähler abgestraft. Sie büßen – im Vergleich zur letzten Wahl – fast zwölf bzw. neun Prozent der Stimmen ein. Die „Bürgerliste“ sichert sich mit 35 Prozent acht Sitze im Stadtrat, die AfD sieben (30,1 Prozent).
Die AfD zieht als stärkste Kraft in den Stadtrat Hoyerswerda ein. Mehr als ein Viertel der Wähler (26,4 Prozent) gaben ihr die Stimme. Die CDU kommt auf 20,6, die Linke auf 17,2 Prozent, die SPD auf 13,3 Prozent.
In Dürrhennnersdorf (Kreis Görlitz) ziehen die Freien Wähler mit 64,1 Prozent in den Gemeinderat. Die CDU kommt auf 35,9 Prozent. Klarer Sieg auch für die Wählervereinigung Quitzdorf am See. Für sie stimmten 51,7 Prozent, für die CDU 37,5 Prozent und für die Wählervereinigung 09 10,9 Prozent.Der neue Stadtrat in Bad Muskau ist gewählt. Für die CDU stimmten 46,4 Prozent, für die Linke 21,1 Prozent und für die SPD 20,2 Prozent. In der Nachbargemeinde Gablenz , dem Heimatort von AfD-Bundestagsabgeordneten Tino Chrupalla, machte die CDU mit 43,9 Prozent das Rennen. Auf Platz zwei folgt die Wählervereinigung "Wir für Euch" mit 26,9 Prozent.Kopf-an-Kopfrennen in Lawalde. Als Sieger geht die CDU mit 38,3 Prozent hervor, dicht gefolgt von der AfD mit 37,4 Prozent. Freie Wähler kommen auf 10,3 Prozent. Das Ergebnis für Kreba-Neudorf: 64,6 Prozent für BfKN und CDU 35,4 Prozent.In Oppach schaffte die AfD aus dem Stand 27,2 Prozent. Sie ist damit führende Kraft im Gemeinderat. Freie Wähler kommen auf 26 Prozent. Die CDU büßte fast acht Prozent im Vergleich zu den letzten Wahlen ein und ist mit 23,7 Prozent drittstärkste Kraft in Oppach.Wählervereinigungen haben in Oybin die Wahl gewonnen. Sie kommen zusammen auf rund 80 Prozent. Im Gemeinderat wird es künftig auch sportlich zugehen. Die "Sportfreunde" haben 14 Prozent bekommen.Jubel bei der FDP in Steina (Kreis Bautzen). Die Liberalen sind mit 53,9 Prozent stärkste Kraft. Die CDU kommt auf 33,9 Prozent. In Nebelschütz sind viele Wähler der CDU treu geblieben. Die Union konnte sogar zulegen - um 9,2 auf 61,8 Prozent.In Burkau ist die CDU Gewinner der Gemeinderatswahl. Sie kommt auf 39,8 Prozent, gefolgt von zwei Wählervereinigungen. Die FDP erhielt 9 Prozent, die SPD 6,8 Prozent der Stimmen.Im Gemeinderat von Weißkeißel hat die "Freie Wählergemeinschaft" das Sagen. Sie erhielt 73 Prozent. Mit deutlichem Abstand folgen SPD, 9,2 Prozent, AfD, 8,9 Prozent, Linke, 8,6 Prozent.Kodersdorf: 53,7 Prozent für die CDU, 36,5 Prozent für die Wählervereinigung "Unser Kodersdorf".Haselbachtal: 56,4 Prozent für die Bürgerinitiative, FW 15,3 Prozent, CDU 14,7 Prozent, AfD 9,9 Prozent, SPD 3,7 Prozent.Doberschau-Gaußig: CDU 31,8 Prozent, AfD 21,5 Prozent, Evangelisches Wählerbündnis 16,2 Porzent, Gaußiger Sportler 11,8 Prozent, FDP 7,4 Prozent, Grüne 6,6 Prozent.Im Stadtrat in Bernstadt auf dem Eigen hat weiterhin die "Freie Wählergemeinschaft" das Sagen. Sie bekam 77,1 Prozent der Stimmen. Die AfD (12,1 Prozent) verdrängt die CDU (10,8 Prozent) von Platz zwei.Die Weißenberger setzen weiter auf ihre Wählervereinigung. Sie kommt auf 66,5 Prozent. Die CDU erreicht 33,5 Prozent.Wahlsieger in Elstra sind der "Runde Tisch" und die FDP. Sie ziehen mit 39,1 Prozent bzw. 14,5 Prozent in den Stadtrat ein. Die CDU kommt auf 17,6 Prozent und verliert damit 8,6 Prozent.In Lohsa, dem Wohnort von Vize-Landrat Udo Witschas, bleibt die CDU mit 33,9 Prozent stärkste Kraft, büßt aber 23,3 Prozent ein. Auf Platz zwei folgt die AfD. Ihr gab jeder fünfte Wähler seine Stimme. In Hochkirch ist die Freie Wählervereinigung mit 33,1 Prozent stärkste Kraft geworden, gefolgt von der AfD mit 29,6 und CDU mit 28,6 Prozent.Die SPD konnte in Großharthau in der Wählergunst punkten. Sie erhielt 55,2 Prozent und konnte damit im Vergleich zu den letzten Kommunalwahlen um gut 13 Prozent zulegen. Die CDU verlor dagegen 12,6 Prozent und kommt dort nur noch auf 19,1 Prozent.Jeder vierte Wähler in Cunewalde gab seine Stimme der AfD. Die CDU kommt auf 40,7 Prozent. Die Union verliert 15 Prozent. Die örtliche Wählervereinigung wird drittstärktste Kraft im Gemeinderat - mit 21,9 Prozent.Stimmenverluste für die CDU auch in Sohland an der Spree. Die Union bleibt zwar mit 41,1 Prozent stärkste Kraft im Gemeinderat, hatte aber bei der Wahl 2014 noch fast elf Prozent mehr erhalten. Den Einzug in den Gemeinderat schaffte die AfD mit 22,4 Prozent. In Rothenburg kommt die CDU auf 44,9 Prozent, die Freie Wähler Vereinigung auf 19,5, die AfD auf 16,5 Prozent. Die Linke erreicht 13,8 Prozent.Jeder vierte Wähler in Ebersbach-Neugersdorf hat für die AfD gestimmt. Die Partei wird zweistärkste Fraktion im Stadtrat. An erster Stelle steht die Freie Wählergemeinschaft mit 28,7 Prozent. Abgestraft wurde die CDU. Sie verlor im Vergleich zur letzten Stadtratswahl 15,7 Prozent und kommt auf 17,4 Prozent. Auch die Linke büßte Stimmen ein. Sie erhielt 10,4 Prozent. Gestärkt gehen die Liberalen in den Stadtrat. Die FDP erhielt 12,7 Prozent und damit fast vier Prozent mehr.Kreistagswahlen in der OberlausitzIm Kreis Görlitz wollen 386 Frauen und Männer einen Platz im neuen Kreistag. Damit kommen vier bis fünf Bewerber auf je einen Sitz. Das Durchschnittsalter beträgt 51 Jahre. Die beiden jüngsten Bewerber sind 18, der älteste 79 Jahr alt. Die Kandidaten treten für 13 Parteien und Wählervereinigungen an. Das sind: CDU, DIE LINKE, Freie Wähler, AfD, SPD, NPD, Grüne, FDP, Wählergemeinschaft für Kinder, Jugend und Familie – KjiK, Bürger für Görlitz e.V., Zittau kann mehr e.V. (ZKM), Die PARTEI, Wähler in Rietschen (WiR).
Zur Wahl des Kreistags Bautzen treten 387 Bewerber an. Neun Parteien und Wählervereinigung wurden zugelassen. Der Kreiswahlausschuss bestätigte folgende Bewerber in dieser Reihenfolge: CDU, Die Linke und SPD, Freie Wähler, FDP und die Grünen, die Sorbische Wählervereinigung, die AfD und die Lausitzer Allianz.