Afrikanische Schweinepest im Kreis Görlitz ausgebrochen
Nach Brandenburg nun auch Sachsen. Im Landkreis Görlitz ist die Afrikanische Schweinepest ausgebrochen. Unweit der Neiße – auf dem Gebiet der Gemeinde Krauschwitz – wurde bei einem erlegten Wildschwein der Erreger festgestellt. Es handele sich um einen weiblichen Überläufer, teilte das Sozialministerium mit. Ein zeitgleich geschossener Frischling sei negativ getestet worden.
Sogenannte Restriktionszonen wurden festgelegt. Damit soll eine Verbreitung der Erkrankung verhindert werden. Ministerin Petra Köpping appellierte an die Landwirte, weiterhin ihre Hausschweine zu schützen. Ein Krisenstab nahm die Arbeit auf.
Die Afrikanische Schweinepest ist für den Menschen ungefährlich, sie kann aber für Betriebe in der Region negative wirtschaftliche Folgen haben.
Mehr als 3.000 Landwirte halten in Sachsen rund 669.000 Schweine.
Das bundesweit erste Fall der Seuche wurde am 10. September im Spree-Neiße-Kreis bei Forst gemeldet. Mittlerweile sind dort mehr als 100 Fälle bei Wildschweinen amtlich. Mit Zäunen, Suchhunden und Drohnen versucht Brandenburg, der Seuche Herr werden.