Afrikanische Schweinepest - weiter keine Entwarnung in der Oberlausitz
Die Gefahr der Afrikanischen Schweinepest in der Oberlausitz ist noch nicht gebannt. Im Fokus stehen weiterhin die nördlichen Teile der Landkreise Görlitz und Bautzen und ein Streifen entlang der Neiße.
Das Seuchengeschehen dort sei weiterhin aktiv, so das Sozialministerium. Dieses Gebiet - also die Sperrzone II - wird von einer Pufferzone umgeben. Die Sperrzone I erstreckt sich über die restlichen Teile der Landkreise Bautzen und Görlitz, den östlichen Landkreis Meißen sowie östliche und nördliche Stadtteile von Dresden.
Seit Oktober 2020 wurden in Sachsen fast 2.000 Fälle der Afrikanischen Schweinepest nachgewiesen – und zwar bei Wildschweinen. Für den Menschen ist die Seuche ungefährlich. Sie kann aber verheerende Schäden in Schweinzuchtbetrieben anrichten. (dpa/red)