Amokdrohungen, Mobbing, Waffen, Drogen und Sex an Oberschulen in der Oberlausitz
Amokdrohungen, Mobbing, Schläge, Hitlergruß und Hakenkreuze -an Oberschulen in der Oberlausitz sind im ersten sechs Monaten dieses Jahres 98 besondere Vorkommnisse aktenkundig geworden. Erfasst wurden auch unentschuldigtes Fehlen und Suiziddrohungen . Das geht aus einer Aufstellung des Sächsischen Kultusministeriums hervor. Angefragt hatte die AfD.
Eine Amokdrohung am 14. Januar in der Oberschule Bischofswerda wurde aktenkundig. Ein Schüler der Daimler-Schule in Bautzen soll ein verbotenes SS-Lied gespielt haben. „Mobbing gegen Lehrkräfte und Mitschüler“ in der Oberschule Neusalza-Spremberg, so ein weiterer Eintrag am 28. Januar. An Görlitz-Rauschwalde soll eine Schülerin eine Lehrkraft mit dem Tod bedroht haben. An der Oberschule in Kodersdorf seien Mitschüler mit einem Messer bedroht worden.
Weitere Beispiele: Waffen an der Oberschule Seifhennersdorf, Angriff mit Schere in Weißwasser, Drogen in Königsbrück, Verbreitung pornographischer Inhalte in Wilten und sexuelle Handlungen im Unterricht und in der Pause in der Schliebenschule in Zittau.