Amtsschimmel durchkreuzt Bischofswerdaer Plan
Ein Amtsschimmel kratzt dem anderen kein Auge aus – aber manchmal schon. Bischofswerda darf seine als „Schiebocker Einkaufsbummel“ ausgeklügelte Alternative zum Weihnachtsmarkt nicht umsetzen. Verwaltungstechnische Hürden hätten den Plan den Garaus gemacht, klagt Oberbürgermeister Holm Große.
Der OB sieht seine Stadt „verfangen im Paragrafendschungel“. Es müsse doch möglich sein, mit notwendiger Vorsicht, unkomplizierte Entscheidungen treffen zu dürfen, fleht er in Richtung Landesregierung.
Der Alternativplan sah vor, die Innenstadt von Bischofswerda vom 4. Bis 6. Dezember zum „Kaufhaus ohne Dach“ zu machen. Händler, die sich für den Weihnachtsmarkt angemeldet hatten, sollten ihre Buden in ausreichendem Abstand aufstellen. Aber der übergeordnete Amtsschimmel machte einen Strich durch die Rechnung.