Angler werden noch lange in trüber Spree fischen
Eine saubereSpree bleibt für die LMBV eine langfristige Aufgabe. Der Tagebausanierer setzt zunächst weiter auf lokale Bausteine, um die Braunfärbung des Wassers zu verringern. So wird derzeit eine zweite containergestützte Wasserbehandlungsanlage errichtet. Sie entsteht in Neustadt und soll in einem Dreivierteljahr in Betrieb gehen. Dort wird dann – so wie in der Anlage in Burgneudorf – der Eisenocker aus dem Grundwasser getrennt. Mit insgesamt drei Anlagen und einem sogenannten Abfangriegel in Spreewitz können dann 400 Liter Wasser pro Sekunde behandelt werden. Das Doppelte ist nötig, damit die Spree ihr braunes Kleid abstreifen kann.
Auf lange Sicht soll das aufsteigende Grundwasser aber nicht lokal behandelt, sondern in Tagebauseen strömen, so Ockerbeauftrager Sven Radigk Es wird aber noch Jahre dauern, bis Angler an der Spree wieder bis zum Grund schauen können.