Anklage gegen mutmaßlichen Messerstecher von Chemnitz

Zuletzt aktualisiert:

Chemnitz -

Im Zusammenhang mit dem Tötungsverbrechen auf der Brückenstraße am Stadtfestwochenende hat die Staatsanwaltschaft gegen einen Syrer Anklage erhoben. Gemeinsam mit einem noch flüchtigen Iraker soll er den Deutschkubaner Daniel H. nach einem Streit erstochen haben. Nach Aussage der Staatsanwaltschaft hatte er ihm das Messer vier Mal in die Brust gerammt und dabei das Herz und die Lunge getroffen.

Insgesamt waren in den vergangenen Monaten über 100 Zeugen befragt und Spuren ausgewertet worden. Die Verfahren gegen die anderen beiden Verdächtigen wurden abgetrennt. Der zweite mutmaßliche Messerstecher ist noch immer auf der Flucht und wird mit internationalem Haftbefehl gesucht.

Hier gibt es die Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft dazu.  

Audio:

Staatsanwältin Ingrid Burghart hören