• Foto: Archiv (Tele-Lausitz/ Danilo Dittrich)

    Foto: Archiv (Tele-Lausitz/ Danilo Dittrich)

Anklage zu Großbrand in Görlitz erhoben

Rund fünf Monate nach dem Großbrand auf einem Autoservice-Gelände an der Reichenbacher Straße in Görlitz hat die Staatsanwaltschaft Anklage erhoben. Ein 31-jähriger Mechaniker muss sich vor Gericht verantworten. Ihm wird fahrlässige Brandstiftung vorgeworfen.

Der Mann wollte offenbar ein Auto verschrotten. Er soll ein Loch in den Tank gebohrt haben, um den Kraftstoff abzulassen. Das auslaufende Benzin geriet in Brand. Die Flammen breiteten sich rasch auf die über 40 Meter lange denkmalgeschützte Halle aus. Sie brannte völlig aus. Die Staatsanwaltschaft schätzt den Schaden auf rund 6,4 Millionen Euro. In der Halle standen auch teure Oldtimer.

Den Ermittlungen zufolge stand der Beschuldigte unter Alkohol. Wann der Fall am Amtsgericht Görlitz verhandelt wird, steht noch nicht fest.