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Ansturm auf Tafeln in der Lausitz - Lebensmittel werden rationiert

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Die Tafeln in der Lausitz schlagen Alarm. Wegen der stark steigenden Lebensmittel- und Energiepreise können immer weniger Geringverdiener, Arbeitslose und Rentner ihren Lebensunterhalt ausreichend finanzieren.  Die Zahl der Bezieher hat um rund zehn Prozent zugenommen. Das ergab ein Rundruf bei den Tafeln in der Nieder- und Oberlausitz. 

Vereinzelt wurden Aufnahmestopps verhängt, so in der Ausgabestelle in Niesky. Bei den Tafeln in der brandenburgischen Lausitz werden   Lebensmittel wie Brot und Brötchen rationiert. In Cottbus sei die Kartenausgabe begrenzt worden, sagte uns Kai Nowak, Geschäftsführer des Albrecht-Schweitzer-Familienwerks Brandenburg. Er forderte eine Erhöhung des Hartz-IV-Satzes auf 600 Euro – als Inflationsausgleich. „Außerdem muss es endlich möglich sein, dass Menschen, die einer geregelten Arbeit nachgehen, so viel Geld verdienen, dass sie davon  ihren Lebensunterhalt allein und ohne staatliche Hilfe bestreiten können.“

Das Familienwerk ist verantwortlich für sechs Tafeln in der Niederlausitz und betreibt zusätzlich zwei Ausgabestellen in Cottbus und eine in Golßen.  „Außerdem muss es endlich möglich sein, dass Menschen, die einer geregelten Arbeit nachgehen, so viel Geld verdienen, dass sie davon  ihren Lebensunterhalt allein und ohne staatliche Hilfe bestreiten können.“

Audio:

Reporter Knut-Michael Kunoth im Gespräch mit dem Geschäftsführer des Albert-Schweitzer-Familienwerks Brandenburg, Kai Noack