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Appell an die Oberlausitzer

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Mit einem Appell haben  sich Oberbürgermeister und Klinikchefs  aus der Oberlausitz an die Öffentlichkeit gewandt. Sie rufen die Menschen in der Region auf, sich von extremen Meinungen und Aktionen zu distanzieren und sich nicht von radikalen Protesten vereinnahmen zu lassen.  Die Unterzeichner haben Verständnis für die Enttäuschung über erneute Einschränkungen. Zugleich rufen sie dazu auf, gerade jetzt zusammen zu halten und solidarisch gegen die Pandemie zu kämpfen. Die Oberlausitzer sollten miteinander im Gespräch bleiben – „ohne Hass und Hetze“ – und sie sollten sich für jene einsetzen, die Hilfe brauchen.

Den Appell haben die Oberbürgermeister von Görlitz, Zittau und Weißwasser unterzeichnet sowie die Klinikchefs von Görlitz, Zittau, Ebersbach und Weißwasser, außerdem der Rektor der Hochschule Zittau/Görlitz.

Der Appell aus dem Offenen Brief im Wortlaut:

  • Informieren Sie sich zum Pandemiegeschehen genau und über seriöse Quellen.
  • Setzen Sie Ihre Kraft für die Menschen ein, die Ihre Hilfe benötigen.
  • Distanzieren Sie sich von extremen Meinungen und Aktionen und lassen Sie sich nicht von radikalen Protesten vereinnahmen.
  • Werben Sie für Vertrauen in unsere Demokratie, in unsere exzellente Wissenschaft und die Unterstützung unserer Kolleginnen und Kollegen in Pflege und Gesundheitswesen.
  • Seien Sie rücksichtsvoll und bleiben Sie miteinander im Gespräch – ohne Hass und Hetze.
  • Halten Sie sich an die geltenden Hygienemaßnahmen.
  • Lassen Sie sich impfen, wenn es Ihnen gesundheitlich möglich ist.
  • Entlasten Sie unsere Krankenhäuser und Ärzte, indem Sie Unfallrisiken meiden.

Wir wollen ausdrücklich jenen Menschen Dank sagen, die in Krankenhäusern, Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen, bei den Rettungsdiensten und Krankentransporten seit Monaten für uns alle Unglaubliches leisten.