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Appell: Mehr Hausärzte in Sachsen sollen impfen

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In den Hausarztpraxen in Sachsen stehen seit Tagen die Telefone kaum noch still. Viele Patienten wollen möglichst schnell gegen Corona geimpft werden. Die Kassenärztliche Vereinigung – KV - rechnet damit, dass die Zahl der Terminanfragen  nach Pfingsten  weiter in die Höhe schnellen wird. 

Weitere Hausärzte sollten sich an der Impfaktion beteiligen, forderte KV-Chef Klaus Heckemann. Derzeit sind es rund 2.500. 4.000 wären dazu in der Lage. Zugleich warnte er mit Blick auf die Aufhebung der Impfpriorisierung vor zu großen Erwartungen. Noch gebe es nicht genügend Impfstoff, um die Nachfrage zu bedienen.

So bekommen die Arztpraxen in diesem Monat nur 1,5 Millionen Dosen Biontec geliefert - für Juni sind 3,5 Millionen Dosen vorgesehen.  Auch sie würden den Bedarf noch nicht decken. Voraussichtlich erst ab Juli  werde sich die Lage entspannen.