Archäologen dürfen weiter auf Lausitzer Tagebaugeländen graben
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ArchAArchäologen können in den kommenden drei Jahren weiter in den Vorfeldern der Tagebaue Nochten und Reichwalde nach Zeitzeugnissen vergangener Jahrhunderte stöbern. LEAG und das Landesamt für Archäologie haben ihre Zusammenarbeit vertraglich verlängert. Derzeit sind bis zu 30 Archäologen vor Ort.
Die Grabungsergebnisse erlauben Rückschlüsse auf die Geschichte einer ganzen Landschaft. Bisher brachten sie Spuren aus unterschiedlichen Epochen zu Tage: mittelsteinzeitliche Lagerplätze, bronzezeitliche Siedlungen und Gräberfelder, germanische Eisenverhüttungsplätze, mittelalterliche Dorfanlagen, Herrensitze und Produktionsstätten.