Assistenzkapitän der Lausitzer Füchse beendet Karriere

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Die Lausitzer Füchse müssen eine bittere Pille schlucken. Verteidiger und Assistenzkapitän Jens Baxmann beendet unfreiwillig seine aktive Spielerkarriere, so der Verein. Der 37-Jährige hatte sich Anfang des Jahres im Training eine Augenverletzung zugezogen. Trotz einer sofortigen Operation ist eine Rückkehr auf das Eis nicht mehr möglich.

Der ehemalige Nationalspieler wechselte 2021 nach Weißwasser und zählt zu den besten deutschen Verteidigern in der DEL. Auf sein Konto gehen 212 Socerpunkte mit 64 Toren und 148 Assists in 1.080 Profi-Pflichtspielen. Bis zu seinem Karriereende absolvierte er 39 Länderspiele für Deutschland.

“Es ist sehr schade, dass Jens aufhören muss. Er hat als Spieler das verkörpert, was wir uns mit seiner Verpflichtung erhofft hatten. Er hat unsere junge Truppe geführt und war auf und neben dem Eis durch seine professionelle Einstellung Vorbild...", erklärt Füchse-Geschäftsführer Dirk Rohrbach.

Jens Baxmann erlernte beim ESV Schierke das Schlittschuhlaufen und wurde anschließend beim Baunlager SC ausgebildet. Anschließend wechselte er zum DNL-Team der Eisbären Berlin. Nachdem der gebürtige Wernigerroder die Nachwuchsabteilung durchlaufen hatte, kam er 2003 zu seinem ersten Profieinsatz beim Hauptstadtclub. Mit den Eisbären holte der Verteidiger insgesamt sechs Meistertitel in der DEL. Nach 18 Jahren in Berlin und einer Zwischenstation in Iserlohn unterschrieb Baxmann dann einen Zweijahresvertrag beim Oberlausitzer Club.