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Astrophysiker aus aller Welt in Görlitz

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Astrophysiker aus aller Welt blicken in dieser Woche in Görlitz in die Zukunft. Angesagt haben sich 550 Forscher. Thema ist das weltgrößte Radioteleskop. Es wird in Südafrika und Australien aufgebaut, in menschenleeren Wüsten, wo es weit und breit keine künstliche elektromagnetische Strahlung gibt  Deutschland ist eines von zwölf an dem internationalen Projekt beteiligten Ländern.

Kein Zufall, dass es die Forscher nach Görlitz zieht. Dort ist der Sitz des Deutschen Zentrums für Astrophysik – kurz DZA. Es wird derzeit gegründet. Von Görlitz werden künfitg die Teleskope in Südafrika und Australien  direkt gesteuert. Dafür wird es einen Kontrollraum geben. Der Testbetrieb läuft schon.

 Günther Hasinger, designierter DZA-Gründungsdirektor, sagt voller Stolz:  „Hier im Herzen Europas wird die Zukunft des größten Teleskopenverbundes entschieden, das Menschen jemals gebaut haben.“

 Zurück zur Tagung in Görlitz. Auch die Öffentlichkeit ist willkommen.  Neben Vorträgen können Schüler bei einem Experiment Teleskope selbst bauen und die Milchstraße im Bereich der Radiowellen anschauen. (dpa/red)