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Asylbewerber in Kamenz bei Messerstecherei lebensge­fährlich verletzt - Gewaltattacke auch in Zittau

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Bei einer Messer­ste­cherei am frühen Morgen im Asylbe­wer­ber­heim Kamenz ist ein Bewohner lebens­ge­fähr­lich verletzt worden.  Der 34-jährige Marok­kaner wurde in eine Notfall­klinik gebracht. Die Polizei nahm einen Tatver­däch­tigen fest. Dabei handelt es sich um einen 28-jährigen Libyer. Da er unter Alkohol  gestanden und vermut­lich auch Drogen genommen habe, sei er in ein Fachkran­ken­haus einge­wiesen worden, sagte Polizei­spre­cher Thomas Knaup unserem Sender.  Der Messer­ste­cherei war ein Streit voraus­ge­gangen.  Dabei soll es nach bislang unbestä­tigten Angaben offenbar um Drogen gegangen sein.  Ein  Zeuge sagte unserem Sender, dass während des Polizei­ein­satzes Droge­nu­ten­si­lien aus einem Fenster geworfen wurden, u.a. eine Wasser­pfeife. Bei den am Streit betei­ligten Heimbe­woh­nern soll es sich um Neuan­kömm­linge handeln. Die Ermitt­lungen im Kamenzer Asylbe­wer­ber­heim dauern an.  Messer­ste­cherei auch im Asylbe­wer­ber­heim Zittau.  Polizei und Rettungs­dienst wurden kurz vor Mittag in die Unter­kunft gerufen. Ein 24-jähriger Marok­kaner war auf einen vier Jahre älteren Lands­mann mit einem Messer losge­gangen. Bei der Abwehr der Attacke erlitt der Ältere Schnitt­ver­let­zungen.   Der Angreifer wurde festge­nommen.