++ EIL ++

Atomares Endlager in der Lausitz? Beratung im Juni

Zuletzt aktualisiert:

Die Suche nach einem Standort für ein atomares Endlager geht weiter. Für den 10. bis 12. Juni wurde ein zweiter Beratungstermin anberaumt. Daran können Interessierte teilnehmen und auch Anträge einbringen. Die Lausitz gehört zu einem der 90 potentiellen Gebiete für ein atomares Endlager.

Eine erste Auswahl hatte die Bundesgesellschaft für Endlagerung im September vergangenen Jahres vorgestellt.  Betrachtet wurde  u.a. die Granitformation in der südlichen Oberlausitz.  In der Niederlausitz sind  Regionen mit Steinsalz im Fokus. Sie überlagern die Teilgebiete in der Oberlausitz teilweise.

In Sachsen sind 62 Prozent der Landesfläche betroffen. 2031 soll entschieden werden, wo das atomare Endlager entsteht. Ab 2050 sollen die Behälter mit dem strahlenden Müll eingelagert werden.  

Anmeldungen zum zweiten Beratungstermin vom 10. bis 12. Juni:

www.fachkonferenz-anmeldunge.de

Teilnehmen können Privatpersonen, Kommunalpolitiker aus den Teilgebieten, gesellschaftliche Organisationen und Wissenschaftler.

Anträge können per Email an die Geschäftsstelle gerichtet werden:

geschaeftsstelle@fachkonferenz.info

Übersicht über den Programmablauf:

www.endlagersuche-infoplattform.de