++ EIL ++

Auch Freistaat wird vom Lokführer-Streik getroffen

Zuletzt aktualisiert:

Reisende und Pendler in Sachsen müssen sich wegen des bundes­weiten Streiks auf neue Behin­de­rungen im Bahnver­kehr einstellen. Die Folgen der Arbeits­nie­der­le­gungen würden auch nach dem angekün­digten Strei­kende am Mittwoch­morgen zu spüren sein, teilte die Bahn in Leipzig mit. Die Gewerk­schaft Deutscher Lokführer (GDL) hat von Dienstag 21.00 Uhr bis Mittwoch 6.00 Uhr zu flächen­de­ckenden Streiks aufge­rufen.  Es sei mit erheb­li­chen Beein­träch­ti­gungen im morgend­li­chen Berufs­ver­kehr zu rechnen, hieß es weiter. Die Bahn bemühe sich um Ersatz­busse, sagte ein Bahnspre­cher. „Das wird wahrschein­lich aber nur ein Tropfen auf den heißen Stein sein.“ Reisende sollten sich im Internet oder telefo­nisch über Ausfälle infor­mieren. Neben Regional- und Fernver­kehr wird auch die Mittel­deut­sche S-Bahn von den Ausständen betroffen sein. Die GDL fordert unter anderem fünf Prozent mehr Lohn sowie eine gerin­gere Wochen­ar­beits­zeit. Dabei will die GDL nicht nur für die Lokführer, sondern auch für das übrige Zugper­sonal mitver­han­deln. Die Bahn lehnte das bisher ab.