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„Aufbruch 89“ - Kreis Bautzen erinnert an die friedliche Revolution

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Mit  Ausstellungen, Podiumsdiskussionen und einem ökumenischen Gottesdienst wird im Kreis Bautzen an die friedliche Revolution und den Aufbau danach erinnert. Mehr als 40 zum Teil unveröffentlichte Aufnahmen der Fotografin werden ab 10. Oktober im Landratsamt Bautzen gezeigt. Sie hat Momente in den ersten Jahren nach der Wende festgehalten – unter dem Titel „Auferstanden aus Ruinen“.  In einer weiteren Ausstellung wird speziell der Weg von der friedlichen Revolution zur deutschen Einheit beleuchtet.

Beide Ausstellungen gehören zum Programm „Aufbruch 89“, mit dem der Landkreis Bautzen an den Umbruch vor 30 Jahren und die Aufbauleistungen in den 90er Jahren erinnern will. Auftakt bildet ein ökumenischer Gottesdienst in der Bautzener Maria-Martha-Kirche. Dort sei damals mit zwei großen Veranstaltungen die politische Wende auch im Kreis Bautzen eingeleitet worden, so Landrat Michael Harig. Zeitzeugen werden bei Podiumsdiskussionen zu Wort kommen – am 5. November in Bautzen und am 21. November in Hoyerswerda.

Zu Wort kommen auch Menschen aus 16 Städten und Gemeinden im Kreis Bautzen.  Das Landratsamt hat dafür  eine Kampagne in den sozialen Medien gestartet.  Weitere Beiträge sollen veröffentlicht werden.  

Einwohner können ihre Erinnerungen in Wort und Bild  an das Landratsamt schicken – am besten per Email:  aufbruch89@lra-bautzen.de

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Reporter Knut-Michael Kunoth