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Aufenthaltsverbot für libyschen Asylbewerber in Bautzen

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Bautzen hat erneut ein Aufenthaltsverbot gegen einen Asylbewerber aus Libyen erlassen. Der 22-Jährige mit dem selbst gewählten Namen „King Abode“ darf die Stadt in den kommenden drei Monaten nicht betreten.  Grund für die Entscheidung sei  die außergewöhnliche Häufung von strafbaren Handlungen in einem kurzen Zeitraum, teilte am Nachmittag die Stadtverwaltung mit. Gegen den Asylbewerber laufen mehrere Ermittlungen. Er gefährde  das friedliche Miteinander  in Bautzen,  so Oberbürgermeister Alexander Ahrens. Dem  Libyer werden über 20 Straftaten zugeschrieben, u.a. Landfrie­dens­bruch, Sachbe­schä­di­gung, Diebstahl und gefähr­liche Körper­ver­let­zung. Er wurde vor einem Jahr das erste Mal zur unerwünschten Person in Bautzen erklärt – damals ebenfalls für drei Monate.  Das Sächsische Oberverwaltungsgericht wird voraussichtlich im Oktober über seine Abschiebung entscheiden.