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  • Unter dem Claim „Leipzig bewegt“ sollte sich Leipzig als offizieller Co-Gastgeber und Juniorpartner im Konzept Berlin+ gemeinsam mit Berlin für die Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 bewerben.

Aus der Olympia-Traum für Leipzig

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Das Aus für die gemeinsame Olympia-Bewerbung von Berlin, Leipzig, Markkleeberg und Warnemünde steht fest. Laut übereinstimmenden Medienberichten zieht Berlin seine Bewerbung für die Olympischen Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 zurück.

Die Entscheidung fiel wohl am Mittwoch bei einer Beratung von Berlins Regierendem Bürgermeister Kai Wegner, Sportsenatorin Iris Spranger und dem Berliner Olympia-Beauftragten Kaweh Niroomand. Anschließend wurden die Partner der Bewerbung - unter anderem auch unsere Stadt -  über den Rückzug informiert.

Damit ist auch Leipzig nicht mehr Teil der Bewerbung „Berlin+“. In der Messestadt sollten Handball, Basketball, Fußball und Reiten ausgetragen werden.

Der Rückzug kommt nur wenige Tage vor der geplanten Entscheidung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Am Samstag soll in Baden-Baden entschieden werden, welche deutsche Bewerbung für die Olympischen Sommerspiele ins internationale Rennen geht. Im Rennen bleiben damit München und Köln-Rhein-Ruhr.

Für Leipzig hat der Rückzug auch konkrete Folgen: Das für Samstag geplante Public Viewing auf dem Leipziger Markt soll nach bisherigen Informationen abgesagt werden. Auch die geplante Reise von Sachsens Innenminister Armin Schuster und Leipzigs Sportbürgermeister Heiko Rosenthal nach Baden-Baden soll demnach nicht stattfinden.

Markkleeberg bleibt dagegen als Partner der Bewerbung Köln-Rhein-Ruhr im Rennen. Dort waren Kanuslalom und Kajak-Cross vorgesehen.