Ausbildungsmarkt in der Niederlausitz bleibt stabil
Der Ausbildungsmarkt in der Niederlausitz bleibt auch in Zeiten der Corona-Pandemie auf einem stabilen Niveau. Wie die Handwerkskammer Cottbus mitteilte, konnten 2020 über 670 neue Lehrverträge unterschrieben werden. Ein Plus von 1,4 Prozent zum Vorjahr.
Damit konnte in der zweiten Jahreshälfte der Rückgang von über 30 Prozent im Juli wieder aufgeholt werden, hieß es. Besonders Ausbildungen zum KfZ-Mechatroniker, Anlagenmechaniker und Elektroniker seien bei den jungen Leuten beliebt. Aber auch angehende Friseure und Metallbauer konnten von den Unternehmen in diesem Jahr gewonnen werden. 79 Betrieben haben im letzten Jahr zum ersten Mal ausgebildet.
„Angesichts der Schwierigkeiten, die durch die Corona-Pandemie be-stehen, sind die Zahlen ein deutliches Zeichen für die große Bedeutung, die die Ausbildung im Handwerk hat“, sagt Knut Deutscher, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Cottbus.
Auch in diesem Jahr soll der positive Trend fortgesetzt werden. Bereits jetzt wurden der Handwerkskammer knapp 250 freie Lehrstellen und 87 Praktikumsplätze von den Unternehmen für das kommende Ausbildungsjahr gemeldet.
Insgesamt 9.658 Unternehmen waren zum 31. Dezember 2020 bei der Handwerkskammer Cottbus eingetragen. Das sind 41 weniger als zu Beginn des letzten Jahres.