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Ausbildungszahlen im ostsächsischen Handwerk konstant

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Mehr als 2.100 junge Menschen haben sich im vergangenen Jahr für eine Ausbildung in einem ostsächsischen Handwerksbetrieb entschieden. Damit sei die Zahl der Lehrlinge 2023 in etwa konstant geblieben, teilte die Handwerkskammer Dresden mit. 

Die Zahl der neuen Lehrverträge sank zwar leicht um 2,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dennoch würden die Betriebe auch angesichts schlechter Konjunkturaussichten in den Fachkräftenachwuchs investieren, erklärte Hauptgeschäftsführer Andreas Brzezinski. „Die Ausbildungszahlen zeigen auch, dass die unsichere konjunkturelle Lage nicht vollkommen spurlos an der Ausbildungsbereitschaft der Unternehmen vorbei geht. Zwar wollen die Handwerksbetriebe ausbilden, gleichzeitig schauen viele von ihnen aber sorgenvoll in die nähere Zukunft. Denn von der Auftragslage hängt u. a. ab, ob ein Lehrling nach der Ausbildung übernommen werden kann.“, so Brzezinski weiter.

Besonders beliebt bei den jungen Leuten war im letzten Jahr die Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker. 336 neue Azubis wurden gezählt. Für eine Lehre zum Elektroniker und Tischler entschieden sich mehr als 260 junge Menschen. In Ostsachsen werden aktuell Ausbildungen in mehr als 80 Berufen angeboten.