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Ausnahmezustand durch Grippewelle am Görlitzer Klinikum

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Die Grippe­welle zwingt das Görlitzer Klinikum zu Notmaß­nahmen. Viele Mitar­beiter und Patienten sind erkrankt. Wegen des Anste­ckungs­ri­sikos nehmen Neuro­logie und Geria­trie bis Anfang nächster Woche keine geplanten Patienten mehr auf. Wie die Klinik­lei­tung weiter mitteilte, werden Erkrankte isoliert. Das Personal wurde angewiesen, Handschuhe und Atemschutz­masken zu tragen. Besucher werden gebeten, sich vor dem Betreten und nach dem Verlassen der Patien­ten­zimmer die Hände zu desin­fi­zieren.  Am Wochen­ende wird mit weiteren Grippe­pa­ti­enten gerechnet. Dabei reiche die Betten­ka­pa­zität kaum noch aus, erklärte der Medizi­ni­sche Direktor, Eric Hempel. Geplante Opera­tionen müssten deshalb verschoben werden. Patienten, für die es keinen zwingenden Grund für einen statio­nären Aufent­halt gibt, müssen vorerst nach Hause. Nur so könne die Notfall­be­hand­lung weiter garan­tiert werden.

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Reporter Knut-Michael Kunoth