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Ausschlafen nach EM-Spielen? Schulen können selbst entscheiden

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Die sächsi­schen Schulen können während der Fußball- Europa­meis­ter­schaft bei Bedarf den Unter­richts­be­ginn verschieben. In Sachsen bestehe genügend Spiel­raum, um den Schul­start später anzusetzen, wenn Schüler, Eltern und Lehrer sich dafür entscheiden, teilte das Kultus­mi­nis­te­rium am Freitag auf Anfrage mit. Unabhängig von sport­li­chen oder anderen Große­reig­nissen sehen die Schul­ord­nungen der allge­mein­bil­denden Schulen einen Zeitkor­ridor für den Beginn der ersten Stunde vor. In den Grund­schulen und Förder­schulen liegt er zwischen 7.30 und 9.00 Uhr, in den Oberschulen und Gymna­sien zwischen 7.00 und 9.00 Uhr.Dem Kultus­mi­nis­te­rium war nicht bekannt, ob und in welchem Umfang Schulen von einer verän­derten Anfangs­zeit Gebrauch machen. Bei der vergan­genen Fußball-Weltmeis­ter­schaft wurde die Möglich­keit genutzt. Absehbar enden in den nächsten Wochen mehrere Spiele der deutschen Elf erst gegen 23.00 Uhr - oder bei mögli­cher Verlän­ge­rung in der K.o.-Runde auch später. (DPA)