Auto aus Bärwalder See nicht geborgen
Der von Anglern geortete Trabi bleibt offenbar auf dem Grund des Bärwalder Sees. Von dem Fahrzeug gehe keine Gefahr aus, sagte uns ein Polizist. Der Pkw steckt acht Meter tief im Schlamm. Gestern erkundeten Polizeitaucher die Fundstelle. Der Bärwalder See ist Sachsens größter See.
Eine Bergung wäre möglich, aber mit großem Aufwand. Die Kosten dafür will offenbar niemand will die Kosten übernehmen, weder die Polizei noch Tagebausanierer LMBV.
Der Bärwalder See war vor mehr als 20 Jahren geflutet worden. Zuvor wurde Braunkohle gefördert. Vermutlich hatte jemand die „Rennpappe“ dort entsorgt. Der Trabi wird nun für viele, viele Jahre auf dem Grund seine letzte Ruhestätte haben – vielleicht auch für immer, denn der aus ausgehärtetem Duroplast bestehende Pkw ist resistent gegenüber Wasser.
