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Autodiebstähle vorgetäuscht - Männer aus Kodersdorf und Niesky verurteilt

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Zwei junge Männer aus Kodersdorf und Niesky haben Autodiebstähle vorgetäuscht. Dafür wurden sie jetzt zu Geldstrafen von 3.000 bzw. 1.500 Euro verurteilt. Die beiden 22-Jährigen hatten einen BMW und einen Passat an Polen verkauft und danach den Diebstahl bei der Polizei angezeigt. Nach einer Razzia im polnischen Reichenau kam alles raus. Polizei und Staatsanwaltschaft ermittelten fast ein Jahr. Die Urteile der Amtsgerichte Weißwasser und Bautzen sind rechtskräftig geworden.Bei einer Razzia vor einem Jahr im polnischen Reichenau (Bogatynia) bei Zittau wurden die Autos entdeckt,  bzw. das, was noch davon vorhanden war. Die Polizei  nahm damals zwei Männer fest. Sie waren gerade dabei, von einem der angeb­lich gestoh­lenen Wagen  - einem schwarzen 500 PS-starken BMW – das Ortungs­system auszu­bauen. Das andere Auto – ein VW Passat – war bereits komplett zerlegt. Der BMW-Fahrer konnte weder Zündschlüssel noch Fahrzeug­schein vorweisen. Sie waren wohl auf "wunder­same Art und Weise" bei einem Kumpel verloren gegangen. Damit gab er ihnen unbewusst einen entscheidenden Tipp. Die Polizisten befragten diesen Kumpel. Auch er verstrickte sich in Widersprüche. Der Nieskyer hatte seinen VW Passat in Bautzen als gestohlen gemeldet.